Chili Salami Jolokia extra scharf
Hersteller:
fein & würzig Tomas Lokos
Lerchenbergstr. 1
D 79336 Herbolzheim
Zutatenliste nach Etikettaufdruck:
Schweinefleisch, Speck, jodiertes Nititpökelsalz (E250),
Gewürze, Chili, essbare Hülle, Rauch
Zu beziehen bei:
www.chili-salami.de
Testbericht:
Optischer Eindruck:
Produktpräsentation:
Die Salami erscheint einzeln verpackt in Folie vakuumiert. Das Label mit der
Produktbezeichnung ist ein auf der Spitze stehendes Quadrat in den ungarischen
Landesfarben Rot-Weiß-Grün mit dem Doppeladler-Wappen des Kaiserreiches
Österreich von 1915 im roten Feld und stilisierten Landesgrenzen im weißen
Feld. Dieses suggeriert einen Ursprung oder eine Herstellungsart aus dem
österreichisch-ungarischen Bereich.
Auf der Rückseite befindet sich ein Etikett mit Herstellerangabe, Betriebsnummer,
Zutatenliste, Haltbarkeits- und Gewichtsangabe.
Wurst im Stück:
Die Wurst hat eine Länge von ca. 19cm Länge und ca. 3cm Durchmesser.
Sie ist für eine Salami sehr dunkel, tief rötlich braun mit durchscheinenden
Speckstücken.
Wurst im Anschnitt:
Das Innere der Salami erscheint in einem etwas helleren Braun-Rot mit einem
ca. 2,5mm breitem, dunkleren Räucherrand und ist zu etwa 50% mit etwa 1cm
großen Speckstücken durchsetzt.
Sensorik:
Geruch:
Kräftig rauchig mit fleischiger Note. Etwas geringer und mit anders riechendem
Raucharoma als bei der Habanero-Salami. Kein Chinense-typischer Geruch
wahrnehmbar.
Konsistenz:
Die Salami erscheint im Ganzen beim Biegen mittelfest.
Noch etwas weicher als die Habanero-Salami.
Im Bereich der Hülle und des Räucherrandes wirkt die Wurst recht fest und
ein wenig zäh. Das Innere ist bedeutend weicher, mit einer, im Vergleich zu
anderen Würsten, recht geringen Faserigkeit. Die Speckstücke haben auch
eine recht feste Konsistenz. Insgesamt ergibt sich, von der Hülle abgesehen,
ein recht weicher Biß.
Geschmack und Aroma:
Beim ersten Biß erscheint auch sie herrlich rauchig, aber doch deutlich geringer
als bei der Habanero-Salami. Auch sie hat einen absolut leckeren,
fleischigen und würzigen Geschmack, wobei sich der Anteil an den
Speckwürfeln nicht in den Vordergrund schiebt, wie es der optische
Eindruck vielleicht vermuten lässt. Bei dieser Wurst ist allerdings kein
Chinense-typisches Aroma zu verzeichnen.
Schärfeempfinden:
Chinense-typisch setzt der Schärfeeindruck wieder mit etwas Verzögerung ein.
Die Schärfe ist schon deutlich höher als bei der Habanero-Salami.
Gegenüber normalen Consumer-Produkten ist der Schärfegrad bei
entsprechender Verzehrmenge um Einiges höher und für Ungeübte
sicher zu hoch.
Für einen Chili-Liebhaber ist es eine angenehme, prickelnde Schärfe.
Auch hier hatte ich wieder den Eindruck, dass die Schärfe nicht sehr
gleichmäßig in der Wurst verteilt war.
Schärfegrad:
Diesen ordne ich bei etwa 6/10 ein.
Abschließende Beurteilung:
Gesamteindruck:
Auch diese Salami halte ich von Geschmack, Würze und Aroma her für
hervorragend gelungen! Die Hülle könnte wieder etwas weniger fest sein
und noch etwas "Abhängen" würde den Wert noch weiter steigern.
Kaufempfehlung:
Sehr empfehlenswert.
Gesamtnote:
Für mich, trotz geringer Abstriche, eine klare 1!